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Sparrow ::::About me::::Last Update 01.03.2003 |
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Irgendwie konnte ich mich aber nicht durchringen (nicht zuletzt wegen der imensen Kosten des Equipments) mir die entsprechenden Instrumente zu kaufen, Musik machen wollte ich aber unbedingt - also was tun?
Neben der elektronischen Musik galt eine weitere Liebe dem englischen Gitarrenpop: Felt, Jasmine Minks, Primal Scream, Billy Bragg...... Die einzige Moeglichkeit selber Musik zu machen war also sich eine Gitarre zu kaufen. Gesagt - getan.
Die Plattenspieler
standen in der Ecke, von nun an spielte ichin jeder freien Minute und versuchte
mir die Harmonien meiner
Lieblingslieder herauszuhoeren. Vor allem Billy Bragg hatte esmir angetan,
seine Songs waren einfach, eingaengig, ein Mittel
seine Texte, seine Anliegen zu transportieren.
1991 brachte
mir meine Schwester dann doch meinen ersten Sampler aus New York mit, einen
Emax II. Wow, da stand er nun und ich wusste nicht was ich machen sollte.
Bekannte rieten mir zu einem Atari 1040 und Cubase, was auch immer das sein mochte. So kaufte ich mir also einen Computer samt Cubase und wurde immer verwirrter. "So so, damit machen die also ihre Tracks".
Ich widmete
mich weiterhin der Gitarre, nur ab und an wagte ichmich an den Sampler, das
Buch mit sieben Siegeln. Nach und
nach lernte ich aber wie ich das was ich wollte erreichen konnte. Bald war
der Sampler mindestens genauso interessant wie die
Gitarre. Das Problem an der Arbeit mit dem Sampler war aber, dass ich alleine
war und ueber die Gitarre schaetzen gelernt hatte,
mit Anderen zu musizieren. 1993 wolle ich dann eine Synthpop/Elektro Band
gruenden und suchte verzweifelt ueber Inserate nach Mitstreitern die ebenfallsInteresse
an elektronischer Musik hatten aber selbst auf Anzeigen hin ergab sich leider
nichts.
(Ein Arufer
meinte wir sollten uns mal treffen, sie haetten schon Erfolge gehabt: "People
from Ibiza" - so schnell hatte ich - aus heutiger Sicht "dummerweise"
- noch nie jemanden am Telefon abgewimmelt *g*).
Es wollte
und wollte nichts werden und so entschloss ich mich 1994 meinen Sampler zu
verkaufen und das Geld in eine ordentliche Gitarre, eine "Fender Telecaster"
zu stecken.Ich
spiele weitere zwei Jahre in Bunkern und Kellern, aergerte
mich ueber nicht vorhandene Bassisten, bis ich Ende 1996 die Nase voll hatte
und alles verkaufte - nur um mir wieder
einen Sampler zu kaufen.
Das ist jetzt knapp fuenf Jahre her und ich bereue keine Minute. Im Endeffekt ist es egal was fuer Musik ich mache oder gemacht habe. Es war und ist fuer mich eine Moeglichkeit mich auszudruecken. Musik ist fuer mich der Sprache gleichwertig, sie vermittelt Stimmungen und Gefuehle, subtiler als das gesprochene Wort. Jeder Klang, jedes Geraeusch erzeugt Assoziationen, transportiert Sprache undBilder.
Sept.2001